Marienbrunnen


Der Marienbrunnen wird auch Altstadtmarktbrunnen genannt, weil er seit seiner Erschaffung im Jahre 1408 die Mitte des Altstadtmarktes ziert. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein diente der spätgotische Drei-Schalen-Brunnen hauptsächlich zur Versorgung der Altstadt mit Trink- und Löschwasser.
Seine Schalen wurden am 25. November 1408 aus Blei gegossen und sind mit Wappen- und Figurenschmuck sowie mittelniederdeutschen Inschriften versehen. Ein Großteil des Brunnens, der auf dem Altstadtmarkt mehrmals seinen Standort wechselte, wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Alle originalen Fragmente können heute in der Zweigstelle des Städtischen Museums im Altstadthathaus besichtugt werden.


